Cannabidiol (CBD): ultimativer CBD-Guide

Cannabidiol (CBD): ultimativer CBD-Guide

CBD-Produkte sind in den letzten Jahren ein richtiger Trend geworden. Der CBD-Markt ist zwar noch von einer verbindlichen und vor allem einheitlichen Regulierung entfernt, es wird aber immer einfacher für die Konsumentinnen und Konsumenten, das richtige CBD-Produkt für sich legal zu erwerben. Wer CBD kaufen möchte, findet in unserer Ratgeber-Reihe also alle wichtigen Informationen. In diesem Artikel zeigen wir auf, was CBD eigentlich ist.

Der CBD-Markt ist zwar noch von einer verbindlichen und vor allem einheitlichen Regulierung entfernt, es wird aber immer einfacher für die Konsumentinnen und Konsumenten, das richtige CBD-Produkt für sich legal zu erwerben.

So entdecken immer mehr Menschen CBD für sich. Gestresste suchen Entspannung, Schmerzpatientinnen und Schmerzpatienten möchten eine natürliche Hilfe ausprobieren – es gibt sehr viele Gründe, warum Anwenderinnen und Anwender auf CBD schwören.

Da sich nicht alle mit CBD auskennen, stellt sich dir vielleicht zunächst die Frage: Was ist denn CBD eigentlich und was hat es mit Cannabis zu tun?

Wichtig zu wissen: CBD ist natürlich, erzeugt keinen Rauschzustand, macht nicht abhängig und ist als Substanz per se nicht illegal.

HANF IST IN. ABER WAS IST CBD?

  • Der Anbau von bestimmten THC-armen Hanfsorten wird von der EU gefördert, da die Pflanze in ihrer Ganzheit verwendet werden kann.
  • Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Cannabis in der Medizin verbreitet – aufgrund seiner schmerzlindernden und beruhigenden Wirkung.
  • Die WHO stuft CBD als unbedenklich ein.
 

HANF IM TREND

Hanf ist eine alte Nutz- und Zierpflanze, doch erst in den letzten Jahren ist sie zu einer wahren Trendpflanze aufgestiegen. Sie hat ihren Weg in unsere Ernährung gefunden – als eiweissreiche Hanfsamen fürs Müsli oder als nussiges, leckeres Hanföl. Sie macht die Modewelt unsicher – als robuste, umweltfreundliche und hautfreundliche Hanffaser. Und sie hat auch in die medizinische und pharmazeutische Forschung Einzug gehalten – zumindest als CBD. Doch was ist CBD genau?

Das CBD oder das Cannabidiol ist einer der vielen Inhaltsstoffe der weiblichen Hanfpflanzen. Diese enthalten insgesamt ca. 100 verschiedene sog. Phytocannabinoide, von denen die bekanntesten THC, Cannabinol und eben CBD sind.

Je nach Sorte enthalten die Pflanzen mehr oder weniger von diesen unterschiedlichen Substanzen. Zur Gewinnung von CBD werden daher THC-ärmere, CBD-reichere Hanfzüchtungen entwickelt bzw. verwendet. Den meisten CBD-Gehalt weisen übrigens die oberen Teile der Pflanze und die Blüten auf.

Wichtig zu wissen: CBD ist natürlich, erzeugt keinen Rauschzustand, macht nicht abhängig und ist als Substanz per se nicht illegal.

HANF IM TREND

Hanf ist eine alte, traditionsreiche Nutz- und Zierpflanze. Sie begleitet die Menschheit durch die Jahrtausende. Doch erst in den letzten Jahren ist sie zu einer wahren Trendpflanze aufgestiegen:

Sie hat ihren Weg in unsere Ernährung gefunden – als eiweissreiche Hanfsamen fürs Müsli oder als nussiges, leckeres Hanföl.

Sie macht die Modewelt unsicher – als robuste, umweltfreundliche und hautfreundliche Hanffaser.

Und sie hat auch in die medizinische und pharmazeutische Forschung Einzug gehalten – zumindest ihr Bestandteil CBD. Doch was ist CBD genau?

PLEASE MEET: CANNABIDIOL

Das CBD oder das Cannabidiol ist einer der vielen Inhaltsstoffe der weiblichen Hanfpflanzen Cannabis sativa. Diese enthalten insgesamt ca. 100 verschiedene sog. Phytocannabinoide, von denen die bekanntesten Tetrahydrocannabinole (THCs), Cannabinole (CBNs), Cannabigerole (CBGs) und eben Cannabidiole (CBDs) sind.

Hanf enthält aber insgesamt fast 500 unterschiedliche Bestandteile, neben der eben erwähnten Phytocannabinoide gehören dazu auch Flavonoide, Terpene und weitere Pflanzenstoffe.

Je nach Sorte enthalten die Hanfpflanzen mehr oder weniger von diesen unterschiedlichen Substanzen. Zur Gewinnung von CBD werden daher THC-ärmere, CBD-reichere Hanfzüchtungen entwickelt bzw. verwendet. Den meisten CBD-Gehalt weisen übrigens die oberen Teile der Pflanze und die Blüten auf.

DIE HERSTELLUNG UND DIE QUALITÄT DER CBD-PRODUKTE

Wie bei jedem aus einem Naturprodukt gewonnenen Inhaltsstoff, kommt es bei der Qualität von CBD auf zwei grosse Faktoren an: Die Aufzucht und die Qualität der eigentlichen Pflanzen sowie auf die Art der Inhaltsstoffextraktion.

Beim CBD ist der Extraktionsprozess recht aufwändig. Vor allem dann, wenn man nicht nur das isolierte CBD extrahieren möchte, sondern auch weitere Pflanzenstoffe, die für den Geschmack notwendig sind und eventuell auch die Wirkung in ihrer Ganzheit beeinflussen können (der sog. Entourage-Effekt).

Grundsätzlich lässt sich CBD auch künstlich (synthetisch) herstellen. Bei der Extraktion kenn man unterschiedliche Methoden:

  • Öl-Exktraktion
  • Ethanol-Extraktion
  • Kohlenwassersoff-Extraktion
  • CO2-Extraktion

Als die hochwertigste, nachhaltigste und auch verbreitetste Extraktion gilt die sogenannte CO2-Methode. Sie ist gleichsam die teuerste. Bei der CO2-Extraktion wird auf der Hanfpflanze ein Öl gewonnen, welches noch verarbeitet werden muss, bevor es in einem Trägeröl gelöst in Form von CBD-Tropfen zu dir kommt.

Aber auch die Verarbeitung der sogenannten CBD-Blüten ist eine heikle handwerkliche Aufgabe. Um einen feinen Geschmack und hohe Qualität zu garantieren, müssen dabei viele Schritte berücksichtigt werden (mehr Spannendes dazu erfährst du in unserem CBD-Blüten-Guide).

CBD IST LEGAL

Wichtig zu wissen: CBD ist natürlich, erzeugt keinen Rauschzustand, macht nicht abhängig und ist daher als Substanz per se nicht illegal. Laut des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 19.11.2020 ist CBD nicht als Betäubungsmittel einzustufen.

Sind denn alle CBD-Produkte überall legal?

Erfahre mehr über folgende CBD-Themen

EIN MARKT BEFINDET SICH IM UMBRUCH: IST CANNABIDIOL (CBD) LEGAL?

LEGAL: JA UND NEIN?

Für CBD-Produkte gelten aktuell recht unterschiedliche Regelungen. Das hat natürlich mit der Herkunft des Wirkstoffs und der rechtlichen sowie gesellschaftlichen Haltung gegenüber Cannabis zu tun.

Erst seit 2020 gibt es erste wirkliche Lockerungen für CBD-Produkte.

Nachdem die Vereinten Nationen Cannabis von der Liste der harten Drogen genommen hatten, hatte sich auch die Europäische Kommission neu positioniert und CBD als sogenanntes Novel Food, also neuartiges Lebensmittel, deklariert. Die entsprechende Nutzung kann also von Herstellern nun beantragt werden.

Da CBD-Produkte je nach Machart auch THC enthalten können, bewegen sich viele CBD-Produkte dennoch zum Teil in einer rechtlichen Grauzone. Nicht nur von Land zu Land, zum Teil kann es sogar von Stadt zu Stadt unterschiedliche Regelungen geben.

HANF IST TREND. CBD IST IN. ABER WAS IST CBD?

Für CBD-Produkte gelten jedoch recht unterschiedliche Regelungen. Das hat natürlich mit der Herkunft des Wirkstoffs und der rechtlichen Haltung gegenüber Cannabis zu tun.

Erst seit 2020 gibt es erste wirkliche Lockerungen für CBD-Produkte. Nachdem die Vereinten Nationen Cannabis von der Liste der harten Drogen genommen hatten, hatte sich auch die Europäische Kommission neu positioniert und CBD als sogenanntes Novel Food, also neuartiges Lebensmittel, deklariert. Die entsprechende Nutzung kann also von Herstellern nun beantragt werden.

Da CBD-Produkte je nach Machart auch THC enthalten können, bewegen sich viele CBD-Produkte dennoch zum Teil in einer rechtlichen Grauzone; nicht nur von Land zu Land, zum Teil sogar von Stadt zu Stadt kann es unterschiedliche Regelungen geben.

So sind in der Schweiz wie auch in Deutschland und in Österreich bestimmte CBD-Produkte wie CBD-Öle, die als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, nach der aktuellen Rechtslage legal. Der erlaubte THC-Anteil in diesen Produkten ist jedoch unterschiedlich: In der Schweiz noch offen, beträgt der zulässige THC-Höchstwert in Deutschland unter 0,2 % und in Österreich unter 0,3 %.

Nicht verwechseln: CBD-Öl und Hanföl sind zwei vollkommen unterschiedliche Produkte. Unter Hanföl wird einfach das herkömmliche Speiseöl verstanden, mit dem dein Salat eine nussige Note erhält und du einen Schub an wichtigen Fettsäuren bekommst. Das CBD-Öl hingegen, manchmal auch Cannabis-Öl genannt, ist ein Trägeröl mit aus der Hanfpflanze extrahiertem CBD als Wirkstoff.

CBD-Blüten wiederum sind in der Schweiz und in Österreich legal, wenn das THC unter 1 % (Schweiz) bzw. unter 0,3 % (Österreich) liegt. In Deutschland hingegen sind CBD-Blüten sowie Tees und ähnliche Produkte derzeit verboten, also illegal.

Kosmetische Produkte mit CBD sind wiederum in der Schweiz verboten, in Deutschland und Österreich erlaubt. Noch komplizierter sieht es mit CBD als Arzneimittel bzw. Arzneimittelzutat aus.

CBD: DARAUF SOLLTEST DU BEIM KAUF ACHTEN

Was ist also nun zu beachten beim Kauf von CBD-Produkten mit einem Restgehalt an THC?

Solange der THC-Gehalt unter der gesetzlichen Grenze liegt, bleibt die berauschende Wirkung aus. Auch die Art des CBD-Produktes ist je nach Land legal. Achte beim Kauf also unbedingt auf diese Angaben und bleibe informiert. Es wird für Konsumentinnen und Konsumenten sicherlich mit der Zeit einfacher, auch wenn mehr Forschung betrieben wird.

Zu achten ist auch unbedingt darauf, dass du zu Qualitätsprodukten greifst, um die Gefahr etwaiger Nebenwirkungen zu reduzieren. Der Hersteller sollte Auskunft über den Anbau der Pflanzen, das Herkunftsland und das Extraktionsverfahren (CO2 ist optimal) geben.