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Dein Guide zu CBD fĂŒr Tiere

Nichtsahnend surft man auf Tiershop-Seiten und plant mal wieder Tierfutter fĂŒr die geliebten Vierbeiner zu bestellen. Doch plötzlich stolpert man ĂŒber CBD-Hanfleckerlis oder auf Cannabidiol-Öl fĂŒr Tiere. Wie hat denn CBD den Weg in die Tierwelt gefunden? Kann man das mit gutem Gewissen kaufen oder ist das nur ein Marketing-Gag?

Eins vorab, es ist kein Gag. CBD fĂŒr Tiere ist real. Ähnlich wie beim Menschen kann CBD Stress abbauen sowie EntzĂŒndungen und Schmerzen lindern. Die Katze miaut oder hechelt immer auf dem Weg zum Tierarzt? Der Hund möchte an Silvester und am 1. August am liebsten weglaufen, weil ihn die Knallerei so stresst? In solchen Momenten kann CBD zum Beispiel hilfreich eingesetzt werden. 

Katzen, Hunde, aber auch Pferde und viele weitere Tiere können von den positiven Wirkungen von CBD profitieren. Denn wie die Menschen verfĂŒgen sie und praktisch alle SĂ€ugetiere ĂŒber ein Endocannabinoid-System, welches fĂŒr die Wirkungsentfaltung von Cannabidiol verantwortlich ist (siehe CBD-Wirkung).

Folgende Antworten und wissenswerte Informationen findest du hier

Hund in CBD Feld
CBD-Produkte werden am liebsten fĂŒr des Menschen besten Freund gekauft (65%)

Wie hilft CBD den Tieren und wo liegen die Risiken?

Nicht nur fĂŒr vergleichsweise harmlose Probleme wie NervositĂ€t oder temporĂ€re Ängste können CBD-Produkte fĂŒr Tiere nĂŒtzlich sein. Auch bei chronischen Krankheiten wie einer Epilepsie oder Arthritis konnten in diversen FĂ€llen signifikante Verbesserungen festgestellt werden.

Immer mehr Haustierbesitzer wĂŒnschen sich fĂŒr bestimmte Leiden ihrer Tiere eine natĂŒrliche Behandlung und greifen daher gerne zu CBD-Produkten.

Erfahrungsberichte von TierÀrzten und Haustierbesitzern berichten von positiven Ergebnissen bei:

  • Stress- und AngstzustĂ€nden

  • chronischen Schmerzen (wie Arthritis)

  • Behandlung von Epilepsie

  • Fressstörungen

  • einem schwachem Immunsystem

  • Schlafproblemen

  • EntzĂŒndungen

Laut der WHO (World Health Organization) gilt CBD generell als sicher. Je nach Haustier können die Wirkungen aber sehr verschieden ausfallen, daher ist es wichtig, die Dosis und den THC- bzw. CBD-Gehalt genau zu beachten. Ein vorheriger Besuch bei einem Tierarzt ist dementsprechend ans Herz zu legen.

Terpene: Bei Katzen ist Vorsicht geboten

Katzen sind bekannt fĂŒr ihre Eigenwilligkeit. Die UnvertrĂ€glichkeit mit den Terpenen haben sie sich aber sicherlich nicht freiwillig ausgesucht.

Doch was sind Terpene ĂŒberhaupt? Vereinfacht zusammengefasst sind Terpene stark aromatische Stoffe, welche bei Hanfpflanzen – und vielen anderen Pflanzen – fĂŒr die grosse Vielfalt an GerĂŒchen verantwortlich sind. Ob der sĂŒsse Geschmack von Pineapple Twist oder der «skunkige» Geruch von Sour Diesel. Gleichzeitig helfen sie dem CBD-Öl dank dem sogenannten Entourage Effekt auch seine ganze Wirkkraft zu entfalten.

FĂŒr Katzen sind Terpene aber gefĂ€hrlich, weil sie schwer verdaulich sind und die Terpene viel lĂ€nger in ihrem Körper speichern. Dies wiederum kann sehr gefĂ€hrliche Folgen haben und in schlimmsten FĂ€llen sogar den Tod bedeuten. Bei Katzen also unbedingt terpenfreie Produkte benutzen und nicht einfach etwas vom eigenen CBD-Produkt abgeben.

CBD Leckerlis
In der VeterinĂ€rmedizin werden Öle, Leckerlis, Kapseln oder Liquide mit dem Wirkstoff CBD angewandt

Wo stehen wir bei den wissenschaftlichen Erkenntnissen?

CBD-Studien bei Tieren hinken noch ein bisschen hinterher. In den letzten Jahren haben sie aber stark zugenommen und kommen immer wieder zu positiven Befunden.

Eine Studie des Baylor College of Medicine (2020) hat ergeben, dass neun von zehn Hunden, welche an Arthritis litten, sich nach einer CBD-Behandlung besser bewegen konnten und weniger Schmerzen hatten. Die Blutwerte zeigten keine signifikanten VerÀnderungen auf, womit die Behandlung als sicher eingestuft werden konnte.

Aktuelle Befunde zeigen, dass mindestens 60 % der Hunde ĂŒber sieben Jahre an einer Form von BewegungseinschrĂ€nkungen leiden. Anstatt entzĂŒndungshemmende chemische Medikamente mit diversen Nebenwirkungen oder sogar FolgeschĂ€den an Organen einzunehmen, kann somit auf eine natĂŒrliche Alternative umgestiegen werden.

Auch bezĂŒglich epileptischer AnfĂ€lle wurden richtungsweisende Studien veröffentlicht. Wissenschaftler aus Colorado fanden heraus, dass knapp 90 % der mit CBD behandelten Hunde weniger epileptische AnfĂ€lle hatten als die Kontrollgruppe. Die Reduktion der AnfĂ€lle korrelierte zudem mit dem CBD-Gehalt in den verabreichten Dosen.

Wohin fĂŒhrt die Reise?

Viele TierĂ€rzte bauen bereits jetzt stark auf eine natĂŒrliche Behandlung mit CBD-Produkten und es scheint unabdingbar, dass sich das CBD ĂŒber kurz oder lang auch in der wissenschaftlich anerkannten Medizin etablieren wird. Je mehr Studien durchgefĂŒhrt werden, desto bedenkenloser kann man auf CBD-Produkte zurĂŒckgreifen. Es bleibt also abzuwarten, inwiefern es bei gewissen Beschwerden möglich ist, die chemischen Medikamente komplett abzulösen und der Natur wieder den Vorrang zu geben.

Unsere geliebten Tiere wĂŒrden es uns auf jeden Fall danken.

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