Snus-Guide: Dein Überblick zum Tabakbeutel aus Schweden

Snus ist momentan wortwörtlich in aller Munde. In Schweden und Norwegen braucht es kaum mehr einen Snus-Guide, denn dort hat das Tabakprodukt eine lange Tradition. Doch auch in der Schweiz erfreut es sich einer immer grösseren Beliebtheit. Obwohl es in unserer Region oft wie das englische „snooze“ ausgesprochen wird, heisst es eigentlich „Snüs“, was übersetzt Schnupftabak bedeutet. Allerdings wird heute nichts mehr geschnupft. Aber was ist Snus genau, wie wirkt er und wie wird er eingeordnet? Unser Guide klärt auf.

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Was ist Snus? Unser Guide klärt auf

Snus ist ein Tabakprodukt mit schwedischem Ursprung, das nicht geraucht, sondern im Mund behalten wird. Es ist ein kleiner Beutel, den man für eine Zeit lang unter die Oberlippe legt. Dabei setzt er Nikotin frei, das durch die Mundschleimhaut ins Blut aufgenommen wird.

Hauptmerkmale von Snus

  • schwedisches Produkt
  • beinhaltet Tabak
  • wird nicht geraucht, sondern oral konsumiert
  • Portionsbeutel sind einfach anwendbar
  • Nikotinaufnahme erfolgt über die Schleimhäute
  • international zunehmend gefragt, aber in der EU verboten
  • Verkauf in der Schweiz seit 2019 legalisiert

Es gibt verschiedene Sorten von Snus – einige mit und andere ohne Tabak. Unabhängig von der Variante handelt es sich um ein nikotinhaltiges Produkt, das gesundheitliche Risiken birgt und abhängig macht. Unterschiede bestehen vor allem in Zusammensetzung und Nikotingehalt.

Der Wortursprung von „Snus“ erklärt 

Wir wären kein echter Snus-Guide, wenn wir dir nicht erklären würden, dass sich der Begriff „Snus“ vom niederländischen Wort „snuif“ ableitet, was „schnupfen” bedeutet und historisch auf Schnupftabak bezogen war. Heute bleibt deine Nase allerdings aus dem Spiel.

Unser Guide zeigt die Snus-Herstellung im Detail

Für die Herstellung von Snus wird getrockneter und gemahlener Tabak mit Salzen und verschiedenen Aromen angereichert. Salz dient hierbei nicht nur als Geschmacksverstärker, sondern hat vor allem konservierende Eigenschaften. Danach wird die ganze Mischung erhitzt, wobei Mikroorganismen unschädlich gemacht werden und der Geschmack sich stärker entfalten kann. Am Ende des Prozesses werden, wie auch bei Shisha-Tabak, verschiedene Aromen hinzugefügt. Snus gibt es mittlerweile in unzähligen Geschmacksrichtungen. Sowohl die Herstellung der traditionellen Version als auch die Produktion und der Verkauf von tabakfreien Nikotinbeuteln sind in Europa aber streng geregelt.

Weshalb Snus in der Schweiz legal und in vielen EU-Staaten verboten ist

Wie bei so vielen Tabakprodukten kommt unser Snus-Guide auch nicht daran vorbei, die Gesundheitsrisiken und das Potenzial für Abhängigkeit durch Snus anzusprechen. Beides wird weiterhin diskutiert und ist ein Grund dafür, warum sich die EU für ein Verbot entschieden hat. Weil es bei uns aber mit anderen Tabakprodukten und Genussmitteln gleichbehandelt wird, ist Snus in der Schweiz legal. Auch im skandinavischen Schweden ist es durch seine lange Geschichte und kulturelle Bedeutung tief verwurzelt.

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Unser Snus-Guide zu Wirkung und Einfussfaktoren

Die genaue Snus-Wirkung basiert auf Nikotin, das über die Mundschleimhaut aufgenommen wird und schnell ins Blut gelangt. In unserem Snus-Guide wollen wir noch etwas näher darauf eingehen, wie das Produkt auswirken kann. Nikotin beeinflusst das Nervensystem und macht stark abhängig.

Ein guter Snus-Guide sollte auch die negativen Auswirkungen und Risiken benennen. Da hätten wir zum Beispiel gereiztes Zahnfleisch und Zahnfleischrückbildungen. Auch unschöne Verfärbungen an den Zähnen können die Folge von regelmässigem Konsum sein. Das enthaltene Nikotin schädigt ausserdem auf das Herz-Kreislauf-System und macht abhängig.

Was steckt hinter den Angaben zur Snus-Stärke?

Snus wird in verschiedenen Stärken angeboten – der Unterschied liegt vor allem im Nikotingehalt. Damit du die gängigen Kategorien im Überblick hast, findest du hier eine Einordnung, wie sie im Handel üblich ist:

Stärke Nikotingehalt Typische Nutzung*
Leicht 2–4 mg / Portion oft von Gelegenheitskonsumenten genutzt
Mittel 6–9 mg / Portion verbreitet bei regelmässigen Nutzern
Stark 10–20 mg / Portion eher bei erfahrenen Konsumierenden zu finden
Extra stark 20–30 mg / Portion und darüber hauptsächlich im Bereich sehr erfahrener Nutzer

*Hinweis: Diese Angaben sind Beschreibungen aus dem Markt und keine Empfehlung.

Der Guide vergleicht: Snus vs. Zigarette?

Klar ist: Beides sind Tabak- bzw. Nikotinprodukte – und diese sind per se ungesund. Ein paar Punkte, die du bedenken solltest: Snus wird nicht verbrannt und es gibt kein Passivrauchen – zahlreiche toxische Stoffe, die bei der Verbrennung entstehen, entfallen. Jedoch ist das Produkt nicht schadstofffrei und Nikotin macht schnell stark abhängig. Daher möchten wir dich mit dem Guide auch auf einen aufgeklärten Umgang mit Snus hinweisen. Die meisten Snus-Produkte enthalten zudem Zutaten wie Salz, das den Geschmack beeinflusst und zur Konservierung beiträgt.

Snus im Sport – Doping oder kleiner Boost?

In skandinavischen Ländern ist das Snusen auch im Sportumfeld wie beim Eishockey ein Thema. Angeblich sollen bis zu einem Drittel der Spieler in der obersten Liga Snus konsumieren. Auch ein Social Media Post vom Profifussballer Marco Reus mit einer Dose Snus neben sich machte vor einigen Jahren die Runde. Solche Beispiele haben das Thema in die Öffentlichkeit getragen – und damit auch die Diskussion über Tabak- und Nikotinprodukte im Sport.

Wissenschaftlich betrachtet gibt es bisher keine eindeutigen Hinweise darauf, dass Snus leistungssteigernde Effekte hat. Verschiedene Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, ein Nutzen für sportliche Leistung lässt sich nicht belegen.

 

 

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Snus-Guide: Tabakbeutel

Snus ohne Tabak: Was ist weißer Snus?

In unserem Webshop findest du auch E-Zigaretten ohne Nikotin und Nikotinbeutel, die keine Tabakbestandteile enthalten. Weisser Snus, oft „All White Snus“ genannt, kommt zum Beispiel ohne Tabak aus. Er besteht aus einer pflanzlichen Zellulosebasis, die mit Nikotin und Aromen angereichert wird. Dadurch unterscheidet er sich geschmacklich vom klassischen Tabak-Snus.

Schweizer Innovationen: CBD mischt mit

Die Nachfragetendenz nach tabak- oder nikotinfreien Snus Alternativen steigt. Den nächsten Schritt hat ein Schweizer Unternehmen namens Edel mit dem anmutig klingenden Edel-Snus gemacht. Mit schwedischer Unterstützung und lokalen Partnern im Bereich Nikotin- und Aromatechnologie wurden fünf tabakfreie Snus-Produkte entwickelt. Vier davon auf Nikotin- und eine auf CBD-Basis.

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FAQ zu unserem Snus-Guide

Was genau ist Snus laut eurem Guide?

Snus ist ein in Schweden verbreitetes, rauchfreies Tabakprodukt und kommt in kleinen, feuchten Beuteln daher. Diese werden zwischen Oberlippe und Zahnfleisch platziert – auf diese Weise wird das enthaltene Nikotin über die Mundschleimhaut aufgenommen. Neben Tabak enthält Snus weitere Zutaten, die unter anderem den pH-Wert beeinflussen.

Was sollte man zur Wirkung von Snus wissen?

Snus gibt Nikotin frei, das über die Mundschleimhaut in den Körper gelangt. Beim Konsum berichten viele von spürbaren Reaktionen wie Schwindel oder Kribbeln. Wie stark diese ausfallen, hängt von der Dosis und der Person ab.

Wie soll Snus laut eurem Guide gelagert werden?

Um Snus frisch zu halten, sollte er im Kühlschrank in gut verschlossenen Dosen bei 4 bis 8 Grad aufbewahrt werden. Ausserhalb des Kühlschranks empfiehlt sich ein kühler, schattiger Platz. Direktes Sonnenlicht und Hitze sollten vermieden werden. Unter diesen Bedingungen kann Suns bis zu 14 Wochen haltbar bleiben.

Kann ich Snus in der Schweiz legal kaufen, nachdem ich den Guide gelesen habe?

Ja, in der Schweiz ist Snus seit einem Bundesgerichtsentscheid von Juni 2019 legal und wird wie andere Tabakprodukte behandelt – im Vergleich zu vielen europäischen Ländern, wo der Verkauf verboten ist.

In Schweden ist Snus ebenfalls erlaubt ist. Wichtig: Beim Reisen gelten je nach Land unterschiedliche Regeln.

Wie lange bleibt Snus laut eurem Blog frisch?

Nach dem Öffnen bleibt Snus im Kühlschrank bis zu 14 Wochen frisch, ohne dass Feuchtigkeit oder Textur verloren gehen. Durch den hohen Salzgehalt wird das Tabakprodukt nicht im herkömmlichen Sinne schlecht – es bilden sich weder Schimmel noch Fäulnis. Worauf wir euch in unserem Snus-Guide aber hinweisen wollen, ist, dass der Tabak mit der Zeit austrocknet. Das wirkt sich auf Textur und Geschmack aus.

Falls du Snus nicht rechtzeitig verbrauchst, kannst du ihn einfrieren. Das bewahrt sowohl die Feuchtigkeit als auch die Frische. Denk nur dran, ihn rechtzeitig im Kühlschrank aufzutauen.

Was sagt euer Guide zu den Gefahren von Snus?

Das im Snus enthaltene Nikotin macht süchtig. Der Konsum kann zudem dein Zahnfleisch schädigen und weitere gesundheitliche Risiken bergen.

1 comments

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