THCA

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THCA ist die saure Form des THC (a = acid) und kommt im frischen Cannabis natürlich vor.
Die THC-Säure decarboxyliert zu THC. Das geschieht entweder durch Erhitzen oder Rauchen der Blüten.
Cannabinoide, wie THC und CBD, werden in ihrer sauren Form in der Cannabispflanze gebildet.

THCA ist oftmals Hauptbestandteil von Haschisch. Je nach Reinheit kann das Hasch aus puren Pollen bestehen. Starke Züchtungen haben Trichome mit fast reinem THCA, wodurch das Hasch auch bis zu 90% daraus bestehen kann. In der Regel um die 50 bis 60%.

Auch während der Blütentrocknung wandelt sich das THCA teilweise in THC um. Das geschieht durch Wärme und Licht.
Die Höhe der Temperatur entscheidet allerdings, wie schnell das THCA decarboxyliert wird. Bei einer niedrigeren Temperatur, wie z.B. die Aktivierung im Ofen für Cannabutter, braucht man schon ca. 30-40 Minuten bei knapp über 100°C.
Der Zug eines Joints bei geschätzten 800°C ist für die Decarboxylierung ausreichend.
Die optimale Temperatur für die Decarboxylierung wird auf 200-210°C geschätzt bei fünf Minuten.

THC hat im Vergleich zu CBD einen Effektverlust, wenn er nicht richtig von der Säure aktiviert wird. THCA ist gänzlich nicht psychoaktiv. Daher muss Hasch auch geraucht werden. Oder er wird als Cannabutter oder CBD-Brownies erhitzt. THCA einfach so zu essen, würde nichts bewirken.

THCA ist als Isolat manchmal erhältlich. In den USA sehen sie wie weisses, kristallisiertes Pulver aus. Diese können in der Bong oder im Dab geraucht werden. Cannabiskonzentrate haben einen THC-Reinheitswert von bis zu 99%.

Die THC-Säure wandelt sich bei oraler Aufnahme nicht in THC um. Das wurde im Experiment von Ratten belegt. Für die effektive Umwandlung von THCA muss eine gewisse Temperatur erreicht werden.

Synonyms:
THCa, THC-Säure, THC-Carbonsäure, Tetrahydrocannabinolsäure
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