Shisha

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Die Shisha ist eine Wasserpfeife orientalischen Ursprungs. Vermutlich aus dem antiken Persien oder nördlichen Indien.
Sie entwickelte sich als gemeinschaftliche Kultur aus dem 15. Jahrhundert des Persischen Reiches und ist auch heute im arabisch sprechenden Raum weit verbreitet. Durch den Kolonialismus kam die Shisha im 19. Jahrhundert zu den westlichen Ländern.

Die Shisha besteht aus dem Kopf, der Rauchsäule und dem Bowl.
Dabei wird die Melasse in den Kopf gestrichen und mit gelochter Alufolie abgedeckt.
Die Melasse wird als Shisha Tabak angeboten und ist mit diversen, meist fruchtigen Aromen versetzt.
Kohletabletten oder -würfel werden zur Verdampfung der Feuchtigkeit auf der Folie platziert. Die Temperatur und Abstand zum Tabak sind wichtig, weil dieser nicht verbrennen darf.

Der Schlauch wird an der Säule angebracht und gezogen. Die verdampfte Melasse wird dadurch von der Kohle erhitzt, verdampft und über den Bowl im Wasser teilweise gefiltert und eingeatmet. Das Wasser kühlt den Rauch ebenso ab.

Sie gilt als Alternative zur Zigarette, auch wenn das Wasser die Schadstoffe nicht ganz filtert.
Daher gilt die Shisha nach wie vor als gesundheitsschädlich. Übermässiger Konsum wirkt dehydrierend und kann zu Kopfschmerzen führen. Regelmässig an die frische Luft gehen und Wasser trinken ist bei langen Shisha-Sessions eine gute Idee.

Synonyms:
Schischa
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