Die therapeutische und präventionelle Wirkung von CBD Öl

Die therapeutische und präventionelle Wirkung von CBD Öl

 

 

Die therapeutische und präventionelle Wirkung von CBD Öl                                                                                          

Intro

 

Der menschliche Körper enthält ein besonderes System, das Endocannabinoid-System (ECS), das an der Regulierung einer Vielzahl von Funktionen beteiligt ist, darunter Schlaf, Appetit, Schmerz und Reaktion des Immunsystems. Der Körper produziert Endocannabinoide. Das sind Neurotransmitter, die sich an Cannabinoidrezeptoren in im Nervensystem binden.

 

Studien haben gezeigt, dass CBD dazu beitragen kann, chronische Schmerzen und Krankheitssymptome zu lindern, indem es die Aktivität der Endocannabinoid-Rezeptoren beeinflusst und Entzündungen hemmt.

 

Schmerzen

 

Cannabis wurde schon vor Jahrtausenden von vielen antiken Zivilisationen zur Schmerzlinderung verwendet. Bereits im Jahr 2900 v.Chr. schätzten die Chinesen Cannabis als vielfältige, wirksame Heilpflanze.[1]

 

Wirkt CBD alleine auch gegen Schmerzen?

 

Eine Studie an Ratten zeigte, dass CBD-Injektionen die Schmerzreaktion auf einen chirurgischen Schnitt reduzierten[2],  während eine andere Rattenstudie feststellte, dass eine orale CBD-Behandlung Schmerzen und Entzündungen des Ischiasnervs stark verminderte[3].

 

Trifft das auch auf Menschen zu?

 

Es gibt viele Studien, die die schmerzlindernden Effekte einer Kombinationstherapie von CBD + THC belegen. Für die schmerzlindernden Effekte von CBD alleine gibt es nur vereinzelt aussagekräftigen Studien am Menschen. Es gibt jedoch starke Indizien dafür, dass die Ergebnisse von Ratten auch auf Menschen zutreffen könnten.

 

In einem Bericht aus dem Jahr 2018 [4]wurde bewertet, wie gut CBD zur Linderung chronischer Schmerzen wirkt. Der Bericht befasste sich mit Studien, die zwischen 1975 und März 2018 durchgeführt wurden. Diese Studien untersuchten diverse Arten von Schmerzen (z. B. Krebsschmerz, neuropathische Schmerzen, Fibromyalgie)

 

Auf Basis dieser Studien kamen die Forscher zu dem Schluss, dass CBD als allgemeine Schmerztherapie wirksam war und keine negativen Nebenwirkungen verursachte.

 

Akne

 

Mehr als 9% der Weltbevölkerung leidet an Akne[5]. Trotz der starken Prävalenz ist die Ursache von Akne noch teilweise unerforscht. Es gibt dafür nur Vermutungen. Neue Studien zeigen, dass man Akne mit CBD behandeln kann. Die positive Wirkung von CBD auf Akne kann auf die starken entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD zurückgeführt werden.

 

Eine weitere Studie fand heraus[6], dass CBD-Öl Talgdrüsenzellen daran hinderte, übermäßigen Talg abzusondern, entzündungshemmende Wirkungen ausübte und die Aktivierung von “Pro-Akne”-Agenzien wie entzündlichen Zytokinen verhinderte. Eine andere Studie kam zu ähnlichen Ergebnissen.[7] Gerade weil diese Ergebnisse vielversprechend sind, besteht hier umso mehr Forschungsbedarf.

 

Neuroprotektive Eigenschaften

 

Wie bereits erwähnt wirkt CBD auf das Endocannabinoid-System. Forscher glauben daher, dass CBD für Menschen mit neurologischen Störungen besonders nützlich wäre. Die Lebensqualität vieler Menschen wird durch chronische Nervenkrankheiten stark beeinträchtigt. Glücklicherweise ist die Wirkung von CBD auf diese Krankheiten relativ gut erforscht:

 

  •     Epilepsie: 214Probanden mit schwerer Epilepsie erhielten 0,9-2,3 Gramm CBD-Öl pro Pfund (2-5 g/kg) Körpergewicht. Ihre Anfälle verringerten sich im Median um 36,5 % [8]

  Dravet Syndrom: Eine weitere Studie hat herausgefunden, dass CBD-Öl die Anfallsaktivität bei Kindern mit Dravet-Syndrom, eine komplexe Epilepsie-Erkrankung in der Kindheit, im Vergleich zu einem Placebo signifikant reduziert.[9]

  • Parkinson: Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Behandlung mit CBD die Lebens- und Schlafqualität von Menschen mit Parkinson-Krankheit verbessert.[10]
  • Alzheimer: Tier- und Reagenzglasstudien haben gezeigt, dass CBD Entzündungen verringert und die mit der Alzheimer-Krankheit verbundene Neurodegeneration verhindern kann. [11]

 

 

Herzgesundheit

Aktuelle Forschungen haben CBD mit mehreren Vorteilen für das Herz-Kreislauf-System in Verbindung gebracht, darunter die Fähigkeit, den Bluthochdruck zu senken.

 

Studien deuten darauf hin, dass CBD möglicherweise bei Bluthochdruck helfen kann. Eine kürzlich durchgeführte Studie behandelte neun gesunde Männer mit einer Dosis von 600 mg CBD-Öl und stellte fest, dass es im Vergleich zu einem Placebo den Ruheblutdruck senkte. In derselben Studie erhielten die Männer auch Stresstests, die normalerweise den Blutdruck erhöhen. Interessanterweise führte die Einzeldosis CBD bei den Männern als Reaktion auf diese Tests zu einem geringeren Blutdruckanstieg als normal.[12]

 

Eine andere Studie fand heraus, dass die Behandlung mit CBD den oxidativen Stress reduzierte und Herzschäden bei zuckerkranken Mäusen mit Herzkrankheiten verhinderte.[13]

Angst und Depression

Angstzustände und depressive Verstimmungen sind häufige psychische Gesundheitsstörungen, die verheerende Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität haben können.

 

Ängste und Depression werden in der Regel mit Arzneimitteln behandelt, die eine Reihe von Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Unruhe, Schlaflosigkeit, sexuelle Funktionsstörungen und Kopfschmerzen verursachen können. Außerdem besteht bei häufig verschriebenen Medikamenten, die zur Benzodiazepin-Gruppe gehören, eine extrem hohe Suchtgefahr. CBD-Öl hat sich als vielversprechendes Naturheilmittel zur Behandlung sowohl von Depressionen als auch von Angstzuständen erwiesen.

 

In einer Studie erhielten 57 Männer 90 Minuten, bevor sie sich einem simulierten Test zum Sprechen in der Öffentlichkeit unterzogen, entweder CBD oder ein Placebo. Die Forscher fanden heraus, dass eine 300-mg-Dosis CBD am wirksamsten war, um die Angst während des Tests signifikant zu reduzieren. Das Placebo, eine 150-mg-Dosis CBD und eine 600-mg-Dosis CBD hatten wenig bis gar keine Wirkung auf die Angst. [14] Dies deutet darauf hin, dass die richtige Dosis von CBD eine bedeutende Rolle spielt.

 

Diverse Tierstudien deuten darauf hin, dass der Konsum von CBD antidespressiv wirkt. [15][16]

CBD gegen Drogenmissbrauch

Wie bereits erwähnt, kann CBD unter bestimmten Umständen Arzneimittel mit hoher Suchtgefahr und starken Nebeneffekten als Therapiemethode ersetzen. Doch auch bei Menschen, die bereits unter Drogenabhängigkeit leiden, könnte CBD helfen. Es hat sich herausgestellt, dass CBD die mit der Drogenabhängigkeit verbundenen Schaltkreise im Gehirn verändert. Bei Ratten hat sich gezeigt, dass CBD die Morphinabhängigkeit und die Suche nach Heroin verringert. [17]

 

Eine kürzlich im American Journal of Psychiatry veröffentlichte, placebokontrollierte Studie belegt zudem, dass CBD das Suchtverlangen von Menschen mit Heroinabhängigkeit verringern kann.[18]

Weitere potenzielle Wirkungen:

 

Neben den oben genannten potenziellen Wirkungen und klinischen Einsatzbereichen von CBD, gibt es noch weitere vielversprechende, klinisch relevante Studien zur Heilwirkung von CBD auf diverse Krankheitszustände. Unter anderem:

 

  • Diabetes-Vorbeugung: Bei diabetischen Mäusen reduzierte die Behandlung mit CBD die Prävalenz von Diabetes um 56 % und verringerte die Entzündung erheblich.
  • Anti-Tumor-Wirkungen:. Bei Tieren hat sich gezeigt, dass CBD die Ausbreitung von Brust-, Prostata-, Gehirn-, Dickdarm- und Lungenkrebs verhindert. [19]
  • Antipsychotische Wirkungen: Studien deuten darauf hin, dass das CBD Menschen mit Schizophrenie und anderen psychischen Störungen helfen könnte, indem es psychotische Symptome reduziert.[20]

 

Fazit

 

Die durch CBD ermöglichte Linderung der Symptome vieler verbreiteter Gesundheitsprobleme , darunter Angstzustände, Depressionen, Akne und Herzkrankheiten wurde bereits gründlich erforscht.

 

Die Forschung über den möglichen gesundheitlichen Nutzen von CBD-Öl ist im vollen Gange, sodass weitere therapeutische Anwendungen für dieses Naturheilmittel sicher noch entdeckt werden.

 

Obwohl über die Wirksamkeit und Sicherheit des CBD-Öls noch viel zu lernen ist, deuten die Ergebnisse neuerer Studien darauf hin, dass das CBD-Öl eine sichere, wirksame und natürliche Behandlung für viele Gesundheitsprobleme bieten könnte.

 

Viele Studien lassen den Schluss zu, dass CBD in Kombination mit THC die besten klinischen Effekte auf viele der oben beschriebenen Krankheitszustände bietet. Wie schon erwähnt, scheint auch die richtige Dosis eine wichtige Rolle bei der Wirkung von CBD Öl zu spielen. In unserem Shop finden sie hochwertige Kombipräparate mit CBD und THC, die eine genaue Dosierung ermöglichen.

Disclaimer: Dieser Artikel gibt kleine Heilversprechen ab. Es werden lediglich aktuelle Studien zitiert und interpretiert.

 

 

 

[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5549367/

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5478794/

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17157290

[4] https://doi.org/10.3389/fphar.2018.01259

[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25597339

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25061872

[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27094344

[8] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26724101

[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28538134

[10] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24845114

[11] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25237116

[12] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5470879/

[13] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3026637/

[14] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30328956/

[15] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2823358/

[16] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22509273

[17] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4444130/

[18] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22509273

[19] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25916739

[20] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25667194

 

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