CBD Wirkung / Nebenwirkung

Bei dem altbekannten „Gras“ weiss man ja, dass sie wirkt. Selbst wenn man noch nie gekifft hat hört man von anderen, wie sie sich so fühlen. Aber wie ist das mit CBD? Cannabidiol wirkt nicht psychoaktiv und ein „High“ ist nicht zu erwarten, wenn ein reines und hochwertiges Produkt eingenommen wird. Hier möchten wir die ganzheitlich betrachtete Wirkung von CBD darstellen.

zwei personen die sich im bett ausruhen und sich umarmen
CBD beruhigt und wirkt anti-psychotisch, im Gegensatz zu THC.

Breites Spektrum

Die Fähigkeit von CBD liegt unter anderem darin, mit einem Gleichgewichts-System im Körper zu interagieren – dem Endocannabinoid-System (ECS). Das Cannabidiol beeinflusst hier verschiedene Prozesse. Das ECS dient als Schaltzentrale zwischen Körper und Geist und reguliert verschiedene Prozesse, um das eigene Wohlbefinden im Einklang zu halten. Sie besteht aus Rezeptoren, die durch ein Andocken verschiedener Moleküle Signale senden.

Das bedeutet allgemein, dass CBD in ein System für die Ausgewogenheit eingreift. Gewisse Prozesse werden abgeschaltet, wenn ein Überschuss vorliegt, oder angeschaltet, wenn eine Stimulation notwendig ist.

Dadurch hat CBD ein breites Wirkungsspektrum und unterscheidet sich von Medikamenten, da die Wirkung hier gezielter ist. Medikamente entweder stimulieren oder senken Prozesse. Nebenwirkungen von CBD sind sehr unwahrscheinlich, aber mit der linearen Wirkungsweise von Medikamenten nicht auszuschliessen. Wenn du Medikamente einnimmst, empfehlen wir deinen Arzt zu fragen oder im Netz nach Antworten zu suchen.

Der erste Eindruck

Wie sich CBD für dich anfühlt, solltest du am besten für dich feststellen. Die Effekte sind im Vergleich zu THC oder anderen Drogen eher subtil. Die ersten Effekte können auch mit wiederholter Einnahme spürbar werden.

Die meisten Verwender schwärmen von einem beruhigenden und befreienden Effekt. Je nach Verfassung kann es zu gesteigerter Konzentration kommen, oder auch zu Schläfrigkeit. Eine Beeinträchtigung des Alltags wird nie erwähnt, auch weil du nach wie vor nach der Einnahme Auto fahren und Maschinen betätigen kannst.

Routine ist mit CBD das A und O: Die Wirkung am Morgen kann die Energie steigern, wobei am späten Abend die Bettruhe eingeleitet wird. Wir empfehlen, dass jeder das CBD im eigenen Kontext ausprobiert und experimentieren möchte.

Wirkung

Die meisten Aussagen zu der Wirkung von CBD beruhen auf praktische Erfahrungen der Verwender. Auch wenn die Studienforschung rund um CBD an Aussagekraft gewinnen darf, sind einzelne Ergebnisse sehr genau beschrieben. Das liegt daran, dass Cannabidiol individuell unterschiedlich wirkt und nicht die lineare Eigenschaft der Pharmazie hat. Einen bestimmten Effekt gibt es nicht, allerdings können sehr viele verschiedene Symptome mit CBD behandelt werden.

Die häufigste Verwendung ist für die Entspannung. CBD ist in der Lage psychischen Stress abzubauen oder den gesunden Schlaf zu fördern. Weitere Wirkungsweisen sind die Hemmung von Schmerz und Entzündungen. Es ist nachgewiesen worden, dass CBD grossen, systemübergreifenden Einfluss auf den Körper haben kann, wie z.B. die Förderung des Immunsystems und des Hormonhaushalts. CBD begünstigt die Verdauung und kann appetithemmend wirken.

Nachweislich ist CBD in der Lage viele Symptome zu bekämpfen, wie Epilepsie, Angst, Stress, Benommenheit, Gelenkschmerzen, Schlafprobleme und hormonelle Ausgewogenheiten. Sogar Autoimmunerkrankungen, wie MS oder AIDS, können teilweise mit CBD behandelt werden. Es wurde nachgewiesen, dass CBD die negativen Symptome einer Chemo ausgleichen kann.

frau die in der morgendämmerung über gebirge springt
CBD kann durch Schmerzhemmung und Verbesserung der Laune mehr Lebensenergie bringen.

Chemische Prozesse

Abgesehen vom direkten Einfluss auf das Endocannabinoid-System, hat CBD einen vielfältigen Einfluss auf andere Rezeptoren des Körpers. Einige davon sind wissenschaftlich festgehalten. Hier möchten wir einige davon schildern:

  1. 1. CBD stimuliert den Vanilloid-Rezeptor. Dadurch kann der Schmerz gehemmt werden. Die Schärfe der Chilischoten zum Beispiel – das Capsaicin – bindet ebenfalls an diesen Rezeptor.
  2. 2. CBD bindet an den Nucleosid-Transporter-1 und begünstigt eine besser Adrenalin-Ausschüttung.
  3. 3. CBD übt Einfluss auf den GPR18-Rezeptor aus, der für die Steuerung des Blutdrucks und der Immunfunktion verantwortlich ist.
  4. 4. CBD interagiert mit dem Serotonin-5-HT1A-Rezeptor und dadurch mit der Stimmungslage. Serotonin-Rezeptoren allgemein spielen eine Rolle bei der Regulierung von Angst, Sucht, Appetit, Schmerz, Lernen und Gedächtnis. Durch die Aktivierung durch CBD könnte Parkinson und Schizophrenie bekämpft werden.
  5. 5. CBD dient als Agonist des Dopamin-Rezeptors und entfacht dadurch seine antipsychotische Wirkung.
  6. 6. CBD dockt an den GPR55-Rezeptor, welches für die Entzündungsbekämpfung verantwortlich ist. Neueste Wissenschaft vermutet, dass der GPR55-Rezeptor im Wachstum von Krebszellen beteiligt ist. Studien belegen, dass CBD den Signalaustausch hemmt und das damit verbundene Wachstum von Krebszellen. Auch wirkt dieser Rezeptor auf die Knochendichte und Blutdruck und Krankheitsbilder wie Osteoporose. Forscher vermuten, dass der GPR55-Rezeptor dem Endocannabinoid-System zugehörig ist.
  7. 7. CBD wirkt auf Adenosin-Rezeptoren, wodurch ein Dopamin-Fluss teilweise gehemmt wird und der Blutfluss, bzw. Sauerstoffpegel im Herzmuskel ausgeglichen wird. Dadurch bekämpft CBD auch damit verbundene Angsterscheinungen, wie Atemnot.
  8. 8. CBD beeinflusst die Acetylcholin-Rezeptoren, die am Lernprozess und der mentalen Leistung beteiligt sind. Dieser Rezeptor beeinflusst auch eine Krebsmetastase.
  9. 9. CBD hemmt die Opioid-Rezeptoren. Dadurch kann Cannabidiol z.B. zur Bekämpfung von Opium- und Heroinsüchten eingesetzt werden.
  10. 10. CBD bindet an den TRPV-1-Rezeptor. Dieser beeinflusst die Körpertemperatur, das Schmerzempfinden und wirkt Entzündungen entgegen.
nervenzellen als synapsen dargestellt mit botenstoffe
Es gibt sehr viele Rezeptoren, die von CBD beeinflusst werden. Vieles spricht daher für allerlei Effekte.

Nebenwirkung

Viele Studien belegen, dass CBD sicher ist und nicht annähernd so gefährlich sein kann wie verschriebene Medikamente. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte 2017, dass CBD wirksam, sicher und nicht süchtig machend ist.

Obwohl CBD als Naturprodukt sehr sicher ist, gibt es bei der Verwendung einiges zu beachten. Neben-, bzw. Wechselwirkungen sind nicht ganz auszuschliessen und wir wollen auf jeden Fall, dass du einen sicheren Umgang mit unseren Produkten findest!

Sicher ist sicher

Viele Studien und Consumer Reviews berichten, dass CBD sehr gut zu vertragen ist. Nebenwirkungen kommen sehr selten vor und fallen i.d.R. nur sehr mild aus, wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, und Mundtrockenheit.

Wechselwirkungen mit anderer Arznei ist das am häufigsten berichtete Problem. Hier empfehlen wir unbedingt zu überprüfen, welche Medikamente du gerade einnimmst und inwiefern CBD damit interagiert. Wie vorher bereits erwähnt, kann CBD die lineare Wirkung von Medikamenten beeinträchtigen oder sogar blockieren.

Folgende Ursachen könnten für eine Nebenwirkung verantwortlich sein:

Schlechte Produkte

Sei dir bitte sicher, dass deine Produkte aus einer zuverlässigen Quelle stammen. Das können wir gar nicht genug betonen. Auch viele Online-Händler sind nicht zertifiziert in ihrem Angebot und bieten zum Teil schlechte Qualität. Die Transparenz des Unternehmens ist auch sehr wichtig. Wir bei Goodvibe.ch haben nichts zu verstecken und bieten nur Marken von bester Qualität an!

Falsche Dosierung

Auch wenn es bei CBD eigentlich keine Bedenken bezgl. Dosierung gibt, kann es sein, dass es zu einer Überdosierung kommt. Diese Symptome sind aber zu bewältigen, wie Durchfall, Kopfschmerzen und Schwindel. Das liegt daran, dass CBD den Blutdruck senken und Einfluss auf den Kreislauf haben kann. Wir empfehlen eine Tasse starken Kaffee oder eine Portion salzige Nüsse. Elektrolyten sind hervorragend. Bei auftretender Müdigkeit lohnt sich die CBD Einnahme kurz vor dem Schlafengehen.

Allergie

Obwohl CBD durch die Hemmung des Histamins Allergiesymptome eher bekämpft, kann es sein, dass es zu allergischen Reaktionen kommen kann. Wenn du gegen Cannabis, Cannabisblüten oder -pollen allergisch bist, dann empfehlen wir dir CBD nicht einzunehmen. Auch ein Extrakt nicht. Symptome einer Cannabisallergie sind angeschwollene Nasen- und Mundschleimhäute, sowie Hustenreiz, Asthma oder Atemnot. Eine Cannabisallergie ist selten. Wenn du dir nicht sicher bist, dann empfehlen wir einen Bluttest zu machen.

Fazit

Halte die Tür offen, aber erwarte keine Wunder. So solltest du die Wirkung von CBD betrachten. Cannabidiol kann vieles und interagiert in erstaunlich großem Umfang mit unserem Körper. Dennoch ist es kein Wundermittel. Das liegt wohl daran, dass es kein aggressives Mittel ist und Effekte auf natürlich, milde Art erzielt werden. Dennoch besteht viel Hoffnung, dass CBD in naher Zukunft als alternatives Heilmittel für schwerwiegende Krankheiten eingesetzt werden kann. Die milden Nebenwirkungen sprechen auch für sich.

Cannabis-Medikamente gab es bis zum 20. Jahrhundert für viele tausend Jahre frühmenschlicher Geschichte. Daher ist nach wie vor ein wissenschaftliches Potenzial vorhanden. Pharmakologische CBD-Medikamente werden produziert und getestet, aber viel wichtiger ist natürlich, dass du dich entscheidest. Du entscheidest für dich, ob CBD was für dich sein kann oder nicht. Ein Risiko ist kaum vorhanden. Probiere es doch aus und lass dich überzeugen! Wir bieten die qualitativ hochwertigsten CBD-Produkte der Schweiz an.

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