Die CBD-Butter als Resultat aus den Zutaten Butter und CBD-Blüten.

CBD-Butter selbst machen

„Ab jetzt nur noch!“ – Das wirst du denken, nachdem du sie ausprobiert hast. CBD-Butter selbst zu machen ist ziemlich leicht und bringt viele Vorteile mit sich. Wie zum Beispiel der vielseitige Einsatz in der Küche. Hier erklären wir dir auf den Gramm genau, wie du CBD-Butter zubereitest.

CBD-Blüten vor CBD-Butter.
Die Herstellung von CBD-Butter ist sehr leicht.

1. Wofür ist die CBD-Butter gut?

Für Gerichte, im wahrsten Sinne. Ob fürs Brot, für die Rühreier oder als Backbestandteil für Brownies und Kekse. Für alle Gerichte, wo Butter normalerweise reinpasst. Cannabidiol-Butter ist die Grundlage für fast alle Cannabisesswaren. Für salzige Gerichte ist dann das CBD-Olivenöl eine passendere Alternative. 

Bei der Aufnahme von CBD als Nahrung läuft der Abbau über die Leber und dauert deswegen wesentlich länger als z.B. beim Rauchen. Letztendlich ist die erzielte CBD-Wirkung durch Nahrung auch kosteneffizienter.

CBD-Brownies oder -Cookies sind sehr leicht herzustellen. Hier braucht die CBD-Butter keine lange Vorbereitungszeit.  

Eier sind als Träger für die CBD-Butter hervorragend, da das in Eiern enthaltene Lecithin die Cannabinoid-Aufnahme beschleunigt. Allerding braucht die Butter hier, oder für aufs Brot, eine Aktivierungszeit – die sogenannte Decarboxylierung. Mehr dazu weiter unten.

Für diese beiden Arten wird die folgende Zubereitung genau erklärt.

CBD-Butter auf Brot.
Morgens gleich ein CBD-Butterbrot. Ein guter Bestandteil der Morgenroutine.

2. Dosierung / Mischstärke

Bei CBD-Butter sind Nachteile oder Bedenken einer „Überdosis“ – verglichen mit Hasch-Brownies – nicht vorhanden. Du wirst nicht „High“ von dieser Butter, von daher gilt folgendes Mass als Richtwert:

30mg CBD pro Portion

In einem Gramm Sweet Star CBD-Blüten sind 26% CBD, also 260mg.

Wenn du CBD-Brownies backen willst, dann brauchst du 100g Butter. Du kennst dein Backblech und hast dich entschieden 16 Brownie-Quadrate zu schneiden. Bei einem Gramm CBD-Blüten hat jedes Quadrat dann 16mg CBD ( 260 / 16 ), also 3 Quadrate pro Person.

Alternativ nimmst du dann die doppelte Menge, also zwei Gramm Blüten auf 100g Butter, damit jedes Quadrat die empfohlene 30mg CBD-Dosis hat.

Wenn du die CBD-Butter aber für Rühreier und für aufs Brot konsumieren wirst, dann solltest du die Butter stärker dosieren. Folgendes Rühreirezept versinnbildlicht das:

  • 3-4 Eier
  • 20g Butter
  • Prise Salz
  • Halbe Drehung Pfeffer
  • Spritzer Öl für die Pfanne

Nebst der Tatsache, dass du jetzt das perfekte Rühreirezept kennst, brauchst du eine stärkere Mischung, um auf die idealen 30mg zu kommen. Für 100g CBD-Butter brauchst du genau 150mg CBD. Ein Gramm Sweet Star hat 260mg. Mit nur einem Gramm Blüten pro 100g Butter ist die Dosierung fast perfekt. Du kannst aber auch gleich 500g CBD-Butter machen, wenn du jetzt viele Rühreier essen willst.

 
Im Prozess der Herstellung von CBD-Butter.
So riecht es phänomenal in der Küche!

3. Zubereitung

Der Begriff „das Gras aktivieren“ ist womöglich bekannt. Das liegt daran, dass das saure CBDa (a steht für acid) in ihrer Form keine Wirkung auf unsere Rezeptoren ausübt. Das gilt sowohl für CBD als auch für THC. Das ist wichtig zu beachten, damit die CBD-Butter ihr volles Potenzial entfachen kann. Diese chemische Umwandlung von CBDa in CBD (oder THCa in THC) nennt man Decarboxylierung.

Es gibt verschiedene Wege das CBD zu aktivieren. Welches du aussuchen willst hängt davon ab, wie viel Zeit du hast und ob du einen Ofen hast oder nicht. Folgende Methoden empfehlen wir:

Mit Ofen, wenig Zeit

Verteile die CBD-Blüten gleichmässig auf ein Backblech und schieb sie bei 140° für 30 Minuten in den Ofen. Dieses Temperatur-Zeit-Verhältnis ist wissenschaftlich bewiesen die beste. Vermeide die Blüten im Ofen zu vergessen, da die Cannabinoide sonst ungewollt in chemischen Verbindungen zerfallen (wie z.B. Cannabinol, CBN). Jetzt brauchst du nur noch die Butter zu schmelzen und mit dem aktivierten CBD gut zu mischen. Dann ist die CBD-Butter schon fertig.

Ohne Ofen, mittelmässig bis viel Zeit

Ein Liter Wasser im Topf zum Kochen bringen und die Butter darin komplett schmelzen lassen. Dann erst die frischen CBD-Blüten hinzugeben und vermischen. Auf kleine Flamme stellen. Das dauert dann mindestens eine Stunde. Denn bei 100°C braucht das CBD eine längere Aktivierungszeit. Wir empfehlen sogar zwei Stunden zu köcheln, da erst dann das ganze CBDa umgewandelt wurde. Überprüfe regelmässig den Wasserstand, da die Butter auf keinen Fall anbrennen sollte. 

Der Vorteil hier ist, dass die Temperatur im Wasser konstant gehalten wird und Blütenaromen besser erhalten bleiben. Auch Terpene verdampfen bei 100°C nicht. 

Der Nachteil aber ist, dass die Butter erst abkühlen muss und hart wird. Dann wird das Wasser drunter abgegossen und die Butter abgebrochen. Viel Arbeit, lohnt sich aber geschmacklich am meissten.

Die abgekühlte, abgebrochene CBD-Butter in Tupperware.
Die abgrebrochene CBD-Butter am besten gleich in eine Dose packen.

Ohne Ofen, mit Wasserbad

Alternativ kannst du einen kleineren Topf mit Butter füllen und in ein Wasserbad legen. So schmilzt die Butter und vermischt nicht mit Wasser. Jetzt die CBD-Blüten beimischen und mindestens 30 Minuten garen. 

Tipp: Bei der Verwendung von CBD-Butter für Backwaren ist die Decarboxylierung nicht notwendig, da sie automatisch im Backprozess geschieht. Die Backzeit von Keksen/Brownies ist proportional zur Aktivierungszeit der nicht-aktivierten CBD-Butter. Faszinierend, oder? Bloss rein, raus, fertig. 

4. Lagerung

Wenn die Aktivierung fertig ist, dann kannst du die Butter – insofern flüssig – mit einem Sieb oder Abseihtuch in ein Butterglas abfüllen. Das Abseihtuch rentiert sich, weil die CBD-Bröckchen ordentlich ausgedrückt werden können. So bleibt auch nichts übrig und die CBD-Butter ist ganz ohne „Fruchtfleisch“. Alternativ kannst du auch einen sauberen Lakenfetzen nehmen. 

Die CBD-Butter bewahrst du im Kühlschrank auf. Du kannst die Butter einfrieren und hält im Gefrierschrank 10 Monate, im Gefrierfach ca. drei. Die Haltbarkeit ist allerdings sehr begrenzt (wie normale Butter halt auch ist) und lohnt sich schnell zu verbrauchen. Für eine längere Haltbarkeit empfehlen wir CBD-Olivenöl.

Die CBD-Butter durch einen Sieb von den Blütenresten trennen.
Sieben ist wichtig, da die CBD-Butter frei von Blütenresten sein soll. Besser ist ein Abseihtuch natürlich.

5. Wichtig zu beachten

Die empfohlene Temperatur darf nicht überschritten werden. Oder nur dann, wenn du weisst, was du tust. Die Backtemperatur darf in keinem Fall 160°C überschreiten, weil sonst die Cannabinoide verdampfen. Bei der Aktivierung im Wasserbad ist es deshalb wichtig regelmässig den Wasserstand zu überprüfen. 

Die CBD-Blüten solltest du zerkleinern, vor dass du sie in die Butter mischst. Dadurch erzielst du mehr Oberfläche und die Butter kann das CBD besser aufnehmen.

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