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Seit wann benutzen Menschen Cannabis? ~ 10 Cannabis Fakten/Trivia, die du GANZ SICHER noch nicht kanntest

In der Cannabis-Szene kriegt man so einiges mit. Immer wieder tauchen dubiose Geschichten auf, wie Cannabis sich mit gesellschaftlichen Themen überschneidet. Das auch im positiven Sinne, da es zu Chancen kommen kann. So wurde Gras für Rastas in Italien legalisiert. In Indien trägt Cannabis seit mehreren tausend Jahren eine kulturelle Rolle. Alles zu den Cannabis Top Ten, die du WIRKLICH noch nie gehört hast, gibt es hier. 

1. Cannabis 500 v.Chr. – die Cannabis Prinzessin

Auch unter dem Namen «Prinzessin Ukok» bekannt, war eine Frau Mitte Zwanzig, die bei Ausgrabungen im Altai-Gebirge geborgen wurde. Das Grab war erstaunlich gut erhalten. Das Skelett war in Seide eingewickelt, welches zu dem Zeitpunkt wohl einen höheren Wert hatte als Gold.

Es konnte festgestellt werden, dass die Cannabis Prinzessin unter einer schweren Krankheit gelitten hat – Knochenmarkentzündung. Und gegen die Schmerzen nahm sie Cannabis. In ihrem Grab wurden Cannabisrückstände gefunden.

In der Pasyryk-Kultur wurde Schamanismus betrieben. Da ist es nicht unüblich einen Trance-Zustand durch Bewusstseinsförderung herbeizurufen. In vielen Ausgrabungen wurden speziell für die Cannabisverbrennung entwickelte Geräte gefunden. Auch Beutel für Hanfblüten und -samen. 

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2. Cannabis ist der Cousin des Hopfens

Hopfen ist ein Hanfgewächs (Cannabaceae), genauso wie Cannabis. Erst die Gattung Hanf (Cannabis) und Hopfen (Humulus) unterscheidet sie. Dadurch sind sie fernverwandt. 

Bloss warum lässt sich dann Bier im Übermass mit Gras so schlecht kombinieren? Vielleicht ist das der Inzest-Rausch am eigenen Körper.
#TMI #BewusstGeniessen

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Uuuhm, ja, genau...

3. Canada Cannabis

Die freizeitliche Legalisierung von Cannabis in Canada brachte erhebliche, wirtschaftliche Erfolge mit sich. Allein in den ersten zwei Wochen wurden 43 Million CA$ (ca. 30 Millionen CHF) Umsatz erzielt. 

Allein im Oktober 2020, also genau 2 Jahre später, betrug der monatliche Umsatz 270 Millionen CA$. Das ist mal locker das sechsfache Wirtschaftswachstum nach 2 Jahren. 

Der Jahresumsatz liegt jetzt bei geschätzten 2 Milliarden Franken, Tendenz steigend.

4. In Bhutan wächst das Gras wie Sand am Meer

Während in den westlichen Ländern die Kosten pro Gramm in die Höhe schiessen, wächst der Cannabis in Bhutan wie Unkraut. Entlang der Autobahn, in Waldregionen oder als Unkraut im eigenen Garten. Es lässt sich mit Brennnesseln bei uns vergleichen.

Traditionell wird die Cannabispflanze als Mast für die Schweine verwendet. Dadurch wird die Aufwärtsspirale geschlossen, denn auch Schweine kriegen die «Munchies». Der Appetit wird angeregt, das Schwein schneller gemästet und geschlachtet.

Erst seit der zunehmenden Globalisierung und durch Fernsehen kam das Bewusstsein für die Verwendung als Droge. In Bhutan wurde das Fernsehen erst 1999 legalisiert.

Die Regierung versucht durch Illegalisierung dem rapide wachsenden Suchtproblem entgegenzuwirken, aber Unkraut lässt sich eben schlecht ausrotten. Cannabis verbreitet sich sehr effektiv. 

Schon interessant, eben vor die Haustür zu gehen und eine Cannabispflanze zu pflücken, aber allein das Sammeln ist illegal und wird mit Strafen geahndet. Mehr Insider-Wissen zu dem Thema gibt es hier zum Nachlesen auf Englisch (drei Minuten Lesezeit).

bhutan landschaft natur aussicht geborgenheit
Ein sehr friedliches Bergvolk am unteren Ende des Himalaya.

5. Colorado ist der Cannabis-Staat der USA

Frag irgendeinen Amerikaner: „What do you think of when I say ‘COLORADO’? “ Die Antwort wird wohl logisch mit „Weed“ beantwortet werden.

Im US-Bundesstaat Colorado gibt es mehr als dreifach so viele Cannabisapotheken wie Starbucks und McDonalds Filialen kombiniert. 

Wer braucht dann noch normales Fast Food oder Kaffee, wenn man dasselbe mit extra «Kick» bekommen kann? Edibles werden stets beliebter. Aber Vorsicht! Sie schmecken süss und lecker, sodass du locker gleich 4 Riegel essen willst, aber sie sind sehr stark dosiert. 

Da gibt es einige Berichte von Colorado-Horrortrips, die du dir in paar Sekunden zusammengoogeln kannst. 

6. Die Chinesen waren die ersten

Das erste Papier und die darauf geschriebenen ersten, medizinischen Grundsätze kamen aus China. Das Papier war aus Hanffaser. 

3000 v.Chr. untersuchte der legendäre Urkaiser Shennong sämtliche Pflanzen auf medizinische Eigenschaften, darunter auch Cannabis. Er hat wohl auch den Tee erfunden. Raffinierter Typ!

7. Hanf ≠ Marihuana

Hanf ist nicht Marihuana. Obwohl beide zur selben Art angehören, nämlich Cannabis Sativa, unterscheiden sie sich. Der Hanf wächst hoch, mit kleinen Blüten und geringen THC-Werten. Das Marihuana ist mit ihrer Breite, dichten und starken Blüten das Gegenteil. 

Du kannst sie als «Rassen» des Cannabis Sativa sehen, ähnlich wie mit Hunderassen. Wie der Labrador mit dem Pudel nahverwandt ist und gekreuzt werden kann, gilt dasselbe mit Hanf und Marihuana. Hingegen ist z.B. der Cannabis Indica mit Sativa so fernverwandt wie der Hund zum Wolf, oder der Mensch zum Neandertaler. 

Evolution ist eine feine Sache.

Hanf wurde vor tausenden von Jahren von Menschen für ihre Faser und nahrhaften Samen angebaut. Marihuana für medizinische und psychotropische Gründe. Beide gehören zu den ersten Nutzpflanzen der Menschheit, sogar noch vor den Getreide-Monokulturen.
Mehr zum Thema gibts in unserem Portal Hanf vs. Marihuana.

Marihuana (unten links) und Hanf

8. Mit Bhang Lassi für Erfrischung sorgen

In Indien gibt es das Bhang Lassi. Das ist ein Erfrischungs- oder Teegetränk, dass mit Cannabisblüten zubereitet wird. Diese variieren je nach Region und werden mit verschiedenen Kräutern zubereitet. 

Das Kulturgetränk ist mehrere Tausend Jahre alt und fest verankert als Hindu-Tradition. Auch ausserhalb der Religion ist Bhang sehr beliebt. Die ayurvedische Teemischung mit Cannabis-Extra wirkt als Genesungsmittel gegen allerlei Symptome wie Schwindel, Schmerzen und Erbrechen. 

Die Stärke variiert, aber grundsätzlich recht mild, da Blütenreste für Bhang verwendet werden. Geschätzter THC-Gehalt in etwa 5%.

In den nördlichen Provinzen Uttar Pradesh und Rajasthan sind sie besonders beliebt und werden in staatlich anerkannten Shops verkauft. Quasi wie der niederländische Coffeeshop auf Sadhu-Style. Direkt mal hinfliegen. 

Oder als Alternative Zuhause mit Bhang Lassi Rezeptur zum Selbermachen.

9. Cannabis-Überdosis – geht das?

Die große Frage, die sich jeder mal im Weed-Paranoia gestellt hat, ist: «Kann ich von einer THC-Überdosis sterben?» Die Antwort ist grundsätzlich nein, es sei denn du übertreibst es richtig. Folgendes Beispiel:

Der therapeutische Index legt fest, wie viel mehr du im Rauschzustand einnehmen musst, damit du stirbst. Bei Gras, bzw. THC ist das Verhältnis 1:40.000. Also musst du – wenn du schon breit bist – noch das VIERZIGTAUSENDFACHE rauchen, damit du stirbst. Viel Erfolg.

Bei Alkohol liegt das Verhältnis bei 1:10. Hier wird’s schon gefährlich. 

10. Italien versteht Rastafari

Nachdem ein Rastafari in Italien wegen ca. 60 Gramm Marihuana verhaftet wurde, beschloss der Gerichtshof den 30-jährigen Mann im Mai 2016 freizusprechen. Sein Anwalt machte klar, dass Marihuana in der Rastafari-Tradition als religiös, meditatives Element verwendet wird. 

Solange er es nur für sich verwende, sei auch alles in Ordnung. Ab sofort weisst du, mit welchen Argumenten du das italienische Gericht bezirzen kannst.

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